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Lensen & McCartnersheim
Tschüs Jan
Tschüs, Jan, wenn du gehen musst, musst du gehen
Rote Karte bei den Roten, das war's, auf Wiedersehen
Vielleicht sehen wir uns wieder an einem fernen Tag, in Prag
Den
Fuß voll Dynamit und den Blick voller Trauer
Das Leben ist ein Freistoß, das Problem ist halt die Mauer
Du bist ja noch ein Kind, genauso wie dein Boss
Mit dem Unterschied, dass der nie für die Roten Tore schoss
Wir
können leider nicht so ohne weiteres versprechen
Dass wir uns nicht irgendwann mal an dem andern Tschechen rächen
Denn der Stajner ist alleiner ein Verbrechen
Tschüs,
Jan, wenn du gehen musst, musst du gehen
Wir werden in der Bundesliga ohne dich bestehen
Vielleicht sehen wir uns wieder an einem fernen Tag, in Prag
In
Hannover fanden wir dich überwiegend richtig toll
Dein Spiel hatte Stil, nur die Frisur war ziemlich proll
Doch die meisten deiner Fehler, Ha! Längst verziehen
Schließlich haben wir dich von Leverkusen billig ausgeliehen
Das
Problem sind deine fiesen Freunde und die Abseitsfalle
Der Leutrum ist ein Neutrum, und der Wittmann ist auf Malle
Ich glaub, die Rogon-Schergen haben was zu verbergen
Tschüs,
Jan, wenn du gehen musst, musst du gehen
Und suchst du neue Freunde, können wir das sogar verstehen
Vielleicht sehen wir uns wieder, an einem fernen Tag, in Prag.
Jetzt
fragen sich bei 96 alle: Was ging schief
Wieso wird den unser Jan aus heitrem Himmel depressiv
Hat Ricardo rumgepöbelt, fehlt dem Rangnick die Geduld
War der Krupi zu dir böse, oder ist Dabrowski schuld
Hat
der Kleber dich getunnelt, hat der Stendel dich gefoult
War Idrissou wieder abseits, hat Christiansen rumgemault
Oder machst du bei uns blau für ne Frau
Tschüs,
Jan, wenn du gehen musst, musst du gehen
Ich hoffe die Gabriella lässt dich nicht im Abseits stehen
Vielleicht sehn wir uns wieder, und dann kriegen wir dich dran, Tschüs,
Jan.
(c)
Musik und Text: Lensen & McCartnersheim
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